Die regulatorischen Anforderungen der EMIR können auch Industrie- und Handelsunternehmen treffen, die Derivategeschäfte für Hedging- und Anlagezwecke nutzen. Insoweit treffen die Neu-Regelungen der OTC-Derivate auch die Markt-Infrastruktur.
Während Kreditinstitute/Wertpapierfirmen usw. als finanzielle Gegenparteien erfasst werden, sind sonstige Parteien nur dann clearingpflichtig, wenn die OTC-Derivate die von der ESMA definierte Clearingschwellen übersteigen und nicht objektiv messbar Hedgingzwecken dienen. Der letzte Halbsatz dürfte die praktischen Schwierigkeiten bereiten.
Derivategeschäfte, die nicht über CCP abgewickelt werden, sind mit einer höheren Eigenmittelunterlegung bestraft.