Die im Ausführungsgesetz vom 13.12.2012 zur EMIR enthaltenen Regeln zur Trennung und Übertragbarkeit (Segregation and Portability) sollen eine Übertragung von Kundenpositionen und Kundensicherheiten im Falle des Ausfalls eines CM/Clearingmitglieds auf ein anderes, solventes CM ermöglichen. Die Modelle CCP in diesem Bereich werden durch das Ausführungsgesetz ausdrücklich insolvenzfest gestellt. Eine Verankerung einer Nachteilsausgleichspflicht ( zu Lasten der CCP) war nicht mit der Intention der EMIR vereinbar und entfiel deshalb. Entsprechende Regelungen wurden im Rahmen des europäischen Gesetzgebungsprozesses aus der EMIR gelöscht. Diese Wertung musste der nationale Gesetzgeber berücksichtigen, zumal die EMIR in einem Erwägungsgrund ausdrücklich klarstellt, dass sie insoweit nationalem Insolvenzrecht vorgeht.